Hitzewallungen



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Hitzewallungen sind das bekannteste Symptom der Wechseljahre.

Vielen Frauen wird erst durch Hitzewallungen bewusst, dass sie in den Wechseljahren sind.

Andere Wechseljahrsbeschwerden können auch zahlreiche andere Ursachen haben, als ausgerechnet die Wechseljahre. Hitzewallungen sind jedoch besonders typisch für die Wechseljahre.

Bei Hitzewallungen steigt meistens ein Hitzegefühl von unten nach oben auf. Die Hitze staut sich dann scheinbar im Kopf. Gleichzeitig mit dem Hitzegefühl entsteht meistens Unruhe und häufig auch Zorn.

Meistens dauern die Hitzewallungen nur wenige Minuten an. Sie können jedoch in Serie kommen, sodass es sich anfühlt wie eine lang andauernde Hitzewallung, die an- und abschwillt. Manchmal treten Hitzewallungen vereinzelt auf, oft jedoch auch mehrmals am Tag. Im Sommer oder in gut beheizten Räumen kommt es häufiger zu Hitzewallungen als in kalter Umgebung. Ein gewisser Bezug zur Umgebungstemperatur ist also durchaus gegeben.

Die Ursache für Hitzewallungen ist noch nicht vollständig geklärt. Man vermutet jedoch einen plötzlich absackenden Östrogenspiegel als Hauptursache.

Bei der Hitzewallung ist das Hitzezentrum im Gehirn durcheinander. Die Temperaturwahrnehmung ist also gestört. Man empfindet es schlagartig als wärmer, als es eigentlich ist.

Hinzu kommt eine Adrenalin-Ausschüttung. Dadurch beschleunigt sich der Herzschlag und der Blutdruck steigt. Durch diese Blutdruck- und Herzschlag-Steigerung lässt sich auch die Unruhe und die häufigen Wutausbrüche erklären, die oft mit Hitzewallungen einhergehen.

Gegen die Hitzewallungen helfen vor allem Maßnahmen, die man auch ergreifen würde, wenn es tatsächlich plötzlich zu warm wäre. Mehrere Kleiderschichten sind sehr nützlich. Dann kann man die Kleider schichtweise ausziehen, wenn man zu sehr schwitzt. Häufig muss man sich ständig an- und ausziehen, aber das ist immer noch angenehmer als die Hitzewallungen mit dickem Pullover durchzustehen.

Bei der akuten Hitzewallung hilft es auch, wenn man sich ans offene Fenster stellt oder in die frische Luft geht. Man kann sich auch die Stirn mit kaltem Wasser kühlen.

Kaltes Wasser ist auch als Vorbeugung sehr hilfreich. Kaltwasser-Anwendungen wie Wassertreten, Winterschwimmen oder kalte Güsse helfen, dass Hitzewallungen seltener auftreten. Auch Saunabesuche können die Häufigkeit der Hitzewallungen verringern.

Mit regelmäßiger Bewegung und reichlich Wasser trinken, verbessert man zudem seine Hormonsituation, sodass man infolgedessen weniger Probleme mit Hitzewallungen hat.

Wann zum Arzt: Bei massiven Alltags-Problemen durch Hitzewallungen

Schulmedizin: Hormontherapie

Heilpflanzen: Traubensilberkerze, Soja, Mönchspfeffer

Hausmittel: Kaltwasser-Anwendungen, Sauna, Kleiderschichten

Schüsslersalze-Behandlung: Nr. 1, 3, 5

Homöopathie: Agnus castus D2 - D6, Glonoinum D6 - D12, Lachesis D6 - D12, Sanguinaria D6 - D12, Sepia officinalis D6 - D12

Ätherische Öle: Lavendel, Melisse, Rose

Edelsteine: Falkenauge, Mondstein

Bachblüten: Cherry Plum, Pine, Wild Rose




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