Gebärmuttersenkung / Blasensenkung



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Durch das geschwächte Bindegewebe kommt es in den Wechseljahren häufig zu einer Gebärmuttersenkung und/oder einer Blasensenkung. Zwar senkt sich die Gebärmutter oft auch schon nach Geburten etwas ab, aber in den Wechseljahren wird die Situation noch schwieriger.

Gebärmutter und Blase werden durch bindegewebige Bänder im unteren Bauchraum festgehalten und positioniert. Von unten werden beide Organe durch die Muskeln und das Bindegewebe des Beckenbodens gehalten.

Wenn die Elastizität und Kraft des Bindegewebes in den Wechseljahren nachlässt, dann funktioniert das Festhalten von Blase und Gebärmutter nicht mehr so gut.

Ein eventuell vorhandener dicker Bauch kommt als zusätzliche Last noch hinzu, die von oben nach unten drückt.

Die Folge davon ist, dass Gebärmutter und Blase tiefer ins Becken sinken. Dadurch kommt es häufig zu Funktionsstörungen.

Die gesunkene Gebärmutter kann manchmal Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verursachen.

Durch die gesunkene Blase kommt es häufiger zu Blasenentzündungen (siehe Seite 48). Außerdem verspürt man häufigeren Harndrang und es kann beim Husten, Niesen oder Springen zu unwillkürlichem Harnabgang kommen (siehe "Belastungs-Inkontinenz" auf Seite 47).

Gegen die Auswirkungen von Gebärmutter- und Blasensenkung hilft regelmäßiges Beckenbodentraining.

Hausmittel: Beckenboden-Training

Schüsslersalze-Behandlung: Nr. 1, 8, 11

Homöopathie: Argentum nitricum D6 - D12, Bellis perennis D4 - D6, Calcium fluoratum D6 - D12, Sepia officinalis D6 - D12

Ätherische Öle: Rosmarin, Wacholder, Zypresse




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