Hausmittel

  
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Mit einfachen Hausmitteln kann man ungefährliche Gesundheitsbeschwerden oft wirksamer und einfacher lindern als mit ausgefeilten Heilmethoden. Das gilt auch für die vielen Wechseljahrsbeschwerden.

Eine Wärmflasche hilft beispielsweise gegen Periodenkrämpfe und Rückenschmerzen und ein Quarkwickel gegen geschwollene, schmerzende Brüste. Mit Heilerde oder Schwedenkräutern kann man Bewegungsschmerzen lindern. Eine Gurkenmaske strafft die schlaffer werdende Gesichtshaut.

Wasser-Behandlungen

Behandlungen mit kaltem oder warmen Wasser kann man im weitesten Sinne auch zu den Hausmitteln zählen. Man kann sie aber auch als eigenständige Naturheilmethode betrachten (Kneipp-Kur).

Egal, wo man sie einordnet, können einfache Wasseranwendungen jedoch auf vielfältige Weise gegen Wechseljahrsbeschwerden helfen.

Kaltwasser-Anwendungen stärken durch Abhärtung zudem die Abwehrkräfte, sodass auch Erkältungen und andere Infektionen nur noch selten auftreten.

Für die Wechseljahre sind vor allem Kaltwasser-Güsse und -Bäder geeignet, weil man damit Hitzewallungen lindern kann.

Beispielsweise kann ein kalter Fußguss die überschüssige Hitze aus dem Körper ableiten und das Wohlbefinden wieder herstellen. Oft reicht es auch schon, wenn man sich das Gesicht kalt abwäscht.

Zur allgemeinen Belebung hilft ein kalter Armguss, bei dem man einfach am Waschbecken kaltes Wasser über die Unterarme laufen lässt.

Kalte Duschen stärken nicht nur die Abwehrkräfte, sondern auch die Haut, sodass sie weniger trocken ist.

Warmwasser-Anwendungen helfen beim Entspannen. Sie können ständige Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen lindern. Bei trockener Haut sollte man jedoch nicht zu oft und zu lange baden und unbedingt einen rückfettenden Badezusatz verwenden.

Warme Wickel oder Teilbäder können gegen Muskelverspannungen und Krämpfe helfen.

Wärmflasche

Die Wärmflasche ist ein beliebtes Hausmittel, das schon unsere Großmütter gerne eingesetzt haben, weil es so einfach und effektiv ist.

Mit einer Wärmflasche kann man Wärme überall dorthin bringen, wo Muskeln verkrampft sind oder wo man Beschwerden durch Kälte hat.

Besonders geeignet ist die Wärmflasche bei Periodenkrämpfen. Sie hilft aber auch hervorragend bei Rückenschmerzen, Magen- und Darm-Krämpfen und sogar bei leichten Gallenproblemen. Natürlich hilft eine Wärmflasche auch gegen kalte Füße.

Eine Wärmflasche wird einfach mit heißem Wasser gefüllt und in ein Handtuch oder einen speziellen Beutel gehüllt. Dann legt man sie auf die zu behandelnde Körperstelle auf.

Kombucha

Kombucha ist spezielles Teegetränk, das aus Asien kommt. Bei der Herstellung wird süßer, schwarzer Tee von einem Teepilz so umgewandelt, das daraus ein vielseitiges Heilmittel entsteht.

Das Kombucha-Getränk baut Wasseransammlungen ab, stärkt die Abwehrkräfte, belebt, entgiftet und vieles mehr. Man kann Kombucha zur allgemeinen Stärkung der Gesundheit ergänzend zu anderen Heilmethoden regelmäßig trinken.

Der Kombucha kann als fertiges Getränk gekauft werden oder man stellt ihn selber mithilfe eines Teepilzes her. Solch ein Teepilz ist jedoch nicht so einfach zu erhalten. Meistens erhält man ihn nur privat über Bekannte, das Internet oder Kleinanzeigen.

Vom Kombucha-Trunk trinkt man ein bis drei Gläser täglich.

Heilerde

Heilerde ist besonders feine Erde, die man als Hausmittel innerlich und äußerlich anwenden kann.

Äußerlich kann man Umschläge aus Heilerde machen. Sie lindern Entzündungen und Reizzustände, z.B. bei Gelenkschmerzen.

Für die innerliche Anwendung braucht man speziell dafür geeignete, besonders feine Heilerde. Diese Heilerde nimmt man löffelweise ein, um Verdauungsstörungen zu lindern.



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