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Vielen Frauen in den Wechseljahren fällt es schwer, sich zu entspannen.

Berufstätige Frauen stehen oft mitten im Berufsstress. Da es für Menschen über 40 meistens schwierig ist, einen neuen Job zu finden, strengen sich Berufstätige im mittleren Alter oft sehr an, um ihren vorhandenen Job halten zu können.

Auch das Familienleben kann in der Phase der Wechseljahre sehr aufreibend sein. In manch einer Beziehung knirscht es erheblich, sei es wegen der Reizbarkeit der Frau, sei es, weil Beziehungen nach mehreren Jahren oft schwierig werden oder aus ganz anderen Gründen.

Viele Frauen in den Wechseljahren haben auch pubertierende Kinder im Haus, was bekanntlich meistens alles andere als einfach ist. Bei anderen Frauen haben die Kinder kürzlich das Elternhaus verlassen und die Frau muss sich auf ein neues Leben jenseits der Mutterrolle einstellen.

Zu allem äußeren Stress kommt noch die Belastung durch das eigene Älterwerden und die Wechseljahrsbeschwerden hinzu.

Es gibt also jede Menge Gründe, um mehr Entspannung zu lernen und ruhige Momente ins Leben zu bringen.

Für viele Frauen ist es hilfreich, eine gezielte Entspannungstechnik zu lernen, beispielsweise Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung.

Auch sanfte Entspannungssportarten wie Yoga, Qigong oder Tai Chi können sehr gut beim Entspannen helfen und tun zudem dem Körper sehr gut.

Außer speziellen Techniken zur Entspannung, ist es auch wichtig, dass man sich regelmäßige Freiräume nimmt. Jeden Tag braucht man eine eher kurze Auszeit, mindestens wöchentlich eine etwas längere Zeit nur für sich und hin und wieder mehrere Tage ohne Verpflichtungen.

In der Auszeit kann tun, was einem besonders viel Freude macht.

Hier einige Beispiele für erfreuliche Entspannungszeiten:

Ein gutes Buch lesen, in die Badewanne legen, gemütlich ausschlafen, Musik hören, Wandern in der Natur, ins Thermalbad gehen, eine Massage buchen, eine Freundin treffen.

 




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